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Parodontologie & Knochenaufbau

Parodontitis (im Volksmund auch Parodontose genannt) hat seit Jahren die Karies als Mundhöhlenerkrankung abgelöst, wodurch die meisten Zähne verloren gehen. Früherkennung, unterstützende Therapien sowie ein auf die Wissenschaft basierendes Behandlungskonzept, können in vielen Fällen dem Zahnverlust vorbeugen.

Zunächst werden die Patienten durch unsere speziell geschulten Prophylaxeassistentinnen betreut. Es wird ein individuelles Mundhygieneprogramm entwickelt, das auf die besondere Bedürfnisse und Situationen eingeht. Während der eigentlichen Hauptbehandlung werden die Zahnfleischtaschen mit Hilfe von modernen Spezialinstrumenten und Ultraschall (Scaling) gründlich, aber schonend, von Bakterien und Zahnstein unter lokaler Betäubung gereinigt. Bei aggressiven Erkrankungsformen ist nach vorheriger Bestimmung des Bakterienspektrums (Bakterientest) eine zusätzliche Antibiotikagabe sinnvoll.

In Anschluss an die eigentliche Parodontitistherapie sind regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (sog. Erhaltungsphase oder UPT = unterstützende Parodontitistherapie) bis zu 4x jährlich unerlässlich, um den Langzeiterfolg zu sichern. Denn schon wenige Wochen nach Reinigung trifft man die gleichen Bakterienzahlen in den Taschen an. Diese sind zunächst aber nicht schädlich. Erst nach mehreren Wochen/Monaten finden sich die pathogenen (krankheitsauslösenden) Bakterien wieder zusammen und die Parodontitis schreitet fort. Nur durch regelmäßige Zerstörung des Bakterienbiofilms durch professionelle Zahnreinigung (sog. Recall ) zusätzlich zur absolut perfektionierten häuslichen Mundhygiene kann eine Parodontitis erwiesenermaßen zum Stillstand gebracht werden.

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine bakteriell entzündete Erkrankung des Zahnhalteapparat.

Nicht therapiert führt dies zu Zahnfleischtaschen, Zahnfleischschwund, Knochenverlust, Zahnlockerung und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust. Zuästzlich hat eine nicht ausgeheilte Parodontitis negative Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. Dies kann zu Verschlechterung oder dem Entstehen von bestehende Erkrankungen, wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes führen.